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Nützliche Informationen für Ihre Kur- und Gesundheitsreise

Eine Kur-Reise ist eine Investition in die Gegenwart und Zukunft Ihrer Gesundheit. Daher ist ein Gesundheitsurlaub auch ohne gesundheitliche Beschwerden eine Wohltat für Körper, Geist und Seele. Auch die deutschen Krankenkassen haben dies erkannt und unterstützen Ihr Gesundheits-Vorhaben in vielfältiger Weise.
In erster Linie richten sich Kur-Reisen an Menschen mit gesundheitlichen Beschwerden. Deshalb entscheiden Ihr Hausarzt und Ihre Krankenkasse über die Notwendigkeit und Genehmigung einer Kur.
Selbstverständlich können Sie Ihren Kur- und Erholungsurlaub in unsere ausgewählten Urlaubsziele und -hotels auch ohne Zuschuss bzw. Genehmigung Ihrer Krankenkasse buchen.

Beantragung einer Kurreise:
Eine Kur, auch ambulante Vorsorgemaßname genannt, kann alle drei Jahre beantragt werden. Zur Gewährung ebendieser sind mehrere Schritte notwendig:

- Zunächst ist ein Besuch bei Ihrem Hausarzt nötig, der Ihnen die Dringlichkeit einer ambulanten Vorsorgemaßnahme bescheinigt.

- Bei Ihrer Krankenkasse können Sie nun mit dem ärztlichen Attest und weiteren Formularen den Kurantrag einreichen.

- Nach der Bewilligung der Vorsorgemaßnahme wählen Sie Ihr Reiseziel, Ihren Reisetermin sowie die Unterkunft und bezahlen die
  Kurreise.

- Nun kann Ihr erholsamer Kuraufenthalt beginnen. Lassen Sie sich am Ende Ihres Urlaubs anhand der Kurkarte eine Bestätigung
  der Behandlung und Kosten (in deutscher Sprache und Preise der Anwendung in Euro ausgewiesen) für Ihre Krankenkasse geben,
  welche Sie im Anschluss zur Rückerstattung einreichen.

- Rückerstattung durch die Krankenkasse.

Beantragung einer Präventionsreise:
Falls Ihr Kurantrag nicht genehmigt wird, Sie aber dennoch aktiv etwas für Ihre Gesundheit tun möchten, gibt es die Möglichkeit der präventiven Reise. Präventionsreisen, bei den Krankenkassen auch bekannt als "Kompaktangebote zur Gesundheitsvorsorge außerhalb des Wohnorts", werden mit einem Betrag von bis zu € 150,- jährlich bezuschusst. Um den besagten Zuschuss zu erhalten, müssen Sie lediglich nach Ihrer Präventionsreise die Teilnahmebescheinigung, die Sie vom Hotel erhalten, bei Ihrer Krankenkasse einreichen.

 

Hinweise

Auswahl der Anwendungen:
Bringen Sie bitte zur ärztlichen Eingangsuntersuchung am Urlaubsort Ihre ärztlichen Befunde und EKG-Auswertungen von zu Hause mit. Dies ist für die Auswahl Ihrer Kuranwendungen sehr hilfreich für den Kurarzt.

Kostenübernahme:
Die Kurreise bzw. die Kuranwendungen müssen vom Reisenden zunächst selbst bezahlt werden. Dabei ist es unerlässlich, dass die Krankenkasse vor der Buchung die Zusage der Kostenübernahme erteilt hat. Nach Ende der Kurreise werden keine Anträge mehr genehmigt.

Aufstellung der erhaltenen Behandlungen:
Eine detaillierte Aufstellung der erhaltenen Behandlungen ist für die Vorlage bei der Krankenkasse unerlässlich. Bitte erkundigen Sie sich im Vorfeld genau über die von Ihrer Krankenkasse verlangten Einzelheiten dieser Aufstellung. Einige Krankenkasse stellen hierfür bereits ein vorgefertigtes Formular zur Verfügung. Bitte setzen sie den Arzt oder das medizinische Personal vor Ort gleich zu Beginn Ihrer Kurreise davon in Kenntnis, dass Sie am Ende vor der Abreise eine detaillierte Aufstellung aller erhaltenen medizinischen Behandlungen mit Kosten benötigen. Bitte beachten Sie dabei, dass einige Kurhotels und Kurhäuser für diesen aufwendigen Service eine Gebühr erheben.

 

Anwendungs-ABC

Akupressur:
Auch als Druckpunktmassage bezeichneter Teilbereich der Akupunktur, bei der die Energieströme des Körpers mittels gezielten Druckmassagen beeinflusst werden.

Akupunktur:
Eine Therapiemethode aus der traditionellen chinesischen Medizin (TCM), bei der mittels Nadeln die Energieströme des menschlichen Körpers angeregt werden.

Aromatherapie:
Die Anwendung von ätherischen Ölen mittels Massagen, Bädern und Packungen zur Stimulation von Körper, Geist und Seele.

Balneotherapie:
Auch als Bädertherapie bekannte Heilmethode, die sich der Wirkung von Heilwasser, Moor und Schlamm, Kälte und Wärme, Inhalation und Ernährungsumstellung bedient.

Bewegungstherapie:
Übungs- und Bewegungsprogramme wie z.B. Nordic Walking, die gezielt und individuell auf die Bedürfnisse des jeweiligen Patienten angepasst sind.

Elektrotherapie:
Anwendungen, die auf die Nutzung von elektrischem Strom als Heilverfahren basieren. Je nach Therapieform durchfließen unterschiedlich frequentierte Ströme, über mit der Hautoberfläche verbundene Elektroden, den Körper oder bestimmte Körperteile.

Fango:
Eine Anwendung bei der die Vorteile von erwärmenden, mineralhaltigem Schlamm auf der Haut zur Heilung genutzt werden.

Gasbad:
Ein Ganzkörper-Trockenbad in einem mit Kohlendioxid gefüllten Schlauch.

Gasinjektion:
Die Injektion von Gas in die Schmerzherde oder Akupunkturpunkte des Körpers mittels Einwegsspritzen zur Linderung von schmerzhaften Degenerationserkrankungen der Gelenke und Wirbelsäule.

Hydrotherapie:
Ein Heilverfahren mittels medizinischer Bäder, das sich den Vorteilen von kaltem und warmem Wasser in Kombination mit Strömung und auftrieb als Heilmittel bedient.

Inhalation:
Die Aufnahme von zu feinem Nebel zerstäubten Wirkstoffen über die Atemwege.

Klangtherapie:
Die Verwendung von Metall-Klangschalen zur Entspannung und Lösung von Blockaden. Dabei werden die Klangschalen in verschiedenen Tonlagen auf den Körper des bekleideten Patienten gelegt und angeschlagen.

Kneipp-Kur:
Ein ganzheitliches Naturheilverfahren, nach Pfarrer Sebastian Kneipp, das auf den 5 Säulen: Wasser, Heilkräuter, Bewegung, Ernährung und natürliche Lebensordnung beruht.

Kryotherapie:
Auch als Kältetherapie bekanntes Heilverfahren, bei dem gezielt Kälte zur Schmerzlinderung von Gelenken und Muskeln eingesetzt wird.

Lasertherapie:
Die Bestrahlung bestimmter Körperbereiche mit Licht, zur Therapie von Schmerzen, Schwellungen und Hautkrankheiten.

Lavatherm:
Ein Heilverfahren mittels Wärme- und Kältepackungen zur alternativen Behandlung von Muskelverspannungen, Rückenschmerzen, Bandscheibenproblemen, Ischias und Rheuma.

Lymphdrainage:
Eine Abwandlung der klassischen Massage zur Anregung des Lymphflusses und damit schnelleren Ausscheidens von Schlackenstoffen des Körpers.

Magnetotherapie:
Eine der ältesten Formen der Physiotherapie, welche die Vorteile von Magnetfeldern zur Wiederherstellung der natürliche Funktion der Körperzellen nutzt.

Massagen:
Das Wort Massage hat seinen Ursprung im Griechischen und heißt übersetzt "kneten". Man unterscheidet die einzelnen Behandlungsformen nach den massierten Körperregionen und den eingesetzten Mitteln wie. z.B. Aromastoffe und heiße Steine.

Moorbad:
Eine medizinische Badeanwendung unter der Verwendung von wertvollem Moorschlamm.

Oxygentherapie:
Die zusätzliche Aufnahme von Sauerstoff über die Atemwege zur besseren Sauerstoffversorgung der Körperzellen.

Radonbad:
Ein Wannenbad, das mit dem schwach radioaktiven Edelgas Radon versehen ist. Radon ist ein Inhaltsstoff verschiedener Heilquellen, die seit jeher den Ruf besonderer Wirksamkeit, insbesondere bei chronisch rheumatischen Erkrankungen, haben.

Salztherapie:
Eine Heilmethode mittels Salzkammern, die sich der heilenden Wirkung von trockener salzhaltiger Luft bedient. Vor allem bei Erkrankungen der Haut und der Atemwege wird die Salztherapie mit Erfolg angewendet.

Thalassotherapie:
Ein Behandlungsverfahren, das die Vorteile von Meerwasser und Heilmitteln aus dem Meer wie beispielsweise Algen und Meerwasserschlick als Heilmittel nutzt.

Trinkkur:
Das bewusste Trinken von Heilwasser mit therapeutischer oder präventiver Absicht. Die Trinkkur verhilft zu einer besseren Verdauung und regt den Stoffwechsel an.

UV- und Infrarotbestrahlung:
Eine Form der Wärmetherapie, bei der durch UV- und Infrarotbestrahlung erzeugte Lichtwellen eine oberflächliche Erwärmung stattfindet. Zur Behandlung von Schmerzen und nicht-entzündlichen Erkrankungen.

 

 
 
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